Wenn ich Green River schon als Kaff tituliert habe, weiß ich jetzt nicht, wie ich Panguitch beschreiben soll. Wir kamen am 24. Juli, einem Sonntag, dort an. Und Panguitch hat sonntags Ruhetag. Das Gros der Geschäfte und Restaurants ist geschlossen. Für die USA ein wirklich ungewöhnliches Phänomen! Also, liebe Reisenden, sollte es euch je nach Panguitch verschlagen, richtet es so ein, dass ihr euch nicht an einem Sonntag dort aufhaltet.
Wie auch immer: Panguitch liegt ideal, wenn man den Bryce Canyon besuchen will. Und das wollten wir!
Bemerkenswert war allerdings die Fahrt von Green River nach Panguitch.
Nachdem wir in Green River auf die I-70 aufgefahren waren, wurden wir gleich mit einem Hinweisschild darüber in Kenntnis gesetzt, dass es auf den nächsten 109 Meilen keinen Service gibt. Nicht schlecht. Nun, unser Tank war voll und wir hatten genügend zum Trinken mit.
Aber wirklich bemerkenswert waren dann die kurz hintereinander folgenden vier Aussichtspunkte.
View Point Nr. 1: Der Black Dragon Canyon.
View Point Nr. 2: Der Ghost Mountain.
View Point Nr. 3: Der Eagle Canyon.
View Point Nr. 4: Der Salt Wash.
Man fährt durch den San Rafael Swell, eine geologische Formation, die Sedimentschichten aufweist, die über 250 Millionen Jahre alt sind!
Hinter Sevier bogen wir dann auf die US 89 ab und gleich bot sich uns das nächste Schauspiel: Der Candy Mountain.
Das Schöne an einem Road Trip: Der Weg ist das Ziel!
Am frühen Abend kamen wir in Panguitch an und es stellte sich die Frage: Was essen wir? Ganz schnell relativierte sich diese auf: Wo essen wir? Denn es war Sonntag, und wie oben bereits erwähnt, hat Panguitch sonntags Ruhetag ...
Wir gingen in die Tandoori Taqueria. Dort wird Fusion-Küche mexikanisch-indisch angeboten, die Speisekarte ist mehr als überschaubar und das Getränkeangebot beschränkt sich auf Regular Coke, Kokosnuss-Wasser und Leitungswasser. Die Portionen harmonieren mit der Speisekarte: sehr überschaubar. Was allerdings gut war: Das Special - Pickled Vegetables zu 3 $. Scharf eingelegte Möhren-, Rettich-, Wassermelonen-, Rote Beete- und Rosenkohl-Stückchen. Erfrischend anders!
Meine Reiseberichte und mein Reisetagebuch für Urlaube in den USA und den Amerikas / Travel blog and diary for USA and the Americas
Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!
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Sonntag, 24. Juli 2016
Von Salt Lake City nach Green River
Dieses Mal war es nur eine kurze Etappe, nicht einmal 300 km, die wir am 22. Juli zurücklegten.
Aber am Ziel angelangt schlichen sich doch Zweifel ein, ob wir nicht vielleicht doch besser bis nach Moab gefahren wären. Denn Green River, da gibt es nichts zu beschönigen, ist ein Kaff. Zwar mit Golfplatz (!) und auch irgendwie schön gelegen, aber dennoch.
Nun, die Internetverbindung war ganz gut, und da wir erst am nächsten Tag zum Arches Nationalpark wollten, hatte ich Zeit, meinen Blog zu aktualisieren.
Kulinarisch hat Green River für zwei Übernachtungen gerade genug zu bieten. Am ersten Tag aßen wir in Ray's Tavern.
Die Tavern sieht von außen schlimmer aus, als sie von innen ist. Der Laden war gut besucht, trotzdem war der Service schnell. Chang war mit seinem Steak und ich mit meinem Kotelett zufrieden. Und irgendwie war die Atmosphäre urig.
Am zweiten Abend kehrten wir dann im "ersten Haus der Stadt" (so unser Motel-Manager) ein. Das Tamarisk Restaurant besticht nicht unbedingt durch sein Ambiente, die viel gerühmte Aussicht auf den Fluss fand ich jetzt nicht wirklich toll, aber mir schmeckten meine Butch Cassidy Rippchen und Chang freute sich über sein "Kölsch" zum Chili Burger.
Und der Sonnenuntergang versöhnte dann (fast) mit Green Rivers Unzulänglichkeiten.
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| Die Züge sind irre lang ... Endlich erwischte ich mal die Lok. |
Aber am Ziel angelangt schlichen sich doch Zweifel ein, ob wir nicht vielleicht doch besser bis nach Moab gefahren wären. Denn Green River, da gibt es nichts zu beschönigen, ist ein Kaff. Zwar mit Golfplatz (!) und auch irgendwie schön gelegen, aber dennoch.
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| Main Street, Green River |
Kulinarisch hat Green River für zwei Übernachtungen gerade genug zu bieten. Am ersten Tag aßen wir in Ray's Tavern.
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| Hier die fotogene Seite des Lokals. |
Am zweiten Abend kehrten wir dann im "ersten Haus der Stadt" (so unser Motel-Manager) ein. Das Tamarisk Restaurant besticht nicht unbedingt durch sein Ambiente, die viel gerühmte Aussicht auf den Fluss fand ich jetzt nicht wirklich toll, aber mir schmeckten meine Butch Cassidy Rippchen und Chang freute sich über sein "Kölsch" zum Chili Burger.
Und der Sonnenuntergang versöhnte dann (fast) mit Green Rivers Unzulänglichkeiten.
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