Der erste Tag, das Jetlag hält sich in Grenzen. Um 8 Uhr Ortszeit (in Deutschland ist es bereits 17 Uhr) macht sich der Hunger bemerkbar, zumal wir auf die Pizza als Snack kurz vor der Landung an Bord der British Airways verzichtet hatten (Chang schlief tief und fest und ich hatte keinen Appetit).
Nach dem wirklich empfehlenswerten Frühstück im "Buffet" erkunden wir das Hotel und den Tower. Erst geht es zu den beiden Pools. Der "radius" auf dem Dach ist nur für Erwachsene, aber klein, nicht weiter sehenswert, es wird halt Alkohol ausgeschenkt, was die Amerikaner natürlich toll finden. Die Aussicht von dort oben ist nicht so dolle.
Der zweite Pool auf der 8. Etage ist der "elation" und für Familien gedacht. Ganz nett, aber wir sind halt verdorben. Auch hier ist die Aussicht so na ja, dafür habe ich eine coole Dusche entdeckt und natürlich gleich fotografiert.
Und dann ging es hoch zum Tower. Wir hatten ein Zimmer der besseren Kategorie gebucht, da war die Aufzugsfahrt inklusive, ansonsten kostet es 20 Dollar pro Person, sich nach oben befördern zu lassen. Die Thrill Rides kosten extra. Aber es gibt Packages zu 39,50 Dollar pro Person (bungee jumping ist dabei nicht enthalten, das muss wiederum separat gezahlt werden und kostet 20 Dollar).
Die Länge der Schlange hielt sich in Grenzen und als wir dann oben waren wieder: Die Aussicht ist nicht wirklich toll. Das Hotel liegt halt ziemlich weit ab am oberen Ende des Strips, sodass man vom Las Vegas Feeling nicht viel mitbekommt.
Weiter ging es zur Fashion Show, eine Mall im Herzen von Las Vegas. Erst mal gucken. Das gehört bei einer USA-Reise einfach dazu. Und da das Thermometer mittlerweile 109°F = 42°C zeigte, wollten wir nicht wirklich nach draußen - außer fürs Foto :-)
Zurück im Hotel und erst mal unter die Dusche - das war der Plan, aber obwohl es bereits nach 17 Uhr war, war unser Zimmer im gleichen Zustand wie am Morgen. Ich klingelte bei Housekeeping durch und es hieß, dass gleich jemand vorbei käme. Allerdings war "gleich" gegen 18:30 Uhr und ich hatte zwischendurch noch 2 x nachgefragt, um wenigstens frische Handtücher zu bekommen.
Überhaupt hatten wir uns vom Stratosphere Tower Hotel mehr versprochen. Auf den Zimmern gibt es keinen Kühlschrank und keinen Wasserkocher. Wie gesagt: Wir hatten bereits eine höhere Kategorie gebucht, vielleicht ist das ja in den Luxus-Suiten anders. Das Hotel liegt zwar am Strip, aber doch ziemlich abseits. Parken ist übrigens kostenlos.
Für uns steht fest: Am Ende unserer Reise werden wir uns anderswo in Las Vegas einquartieren - aber bis dahin ist ja noch lange hin. Gott sei Dank!
Kurz noch zum Abendessen im McCall's: Der Granatapfel-Martini vorweg war super-lecker, die gemischte Vorspeisen-Platte, die ich mir ausgesucht hatte, sehr reichlich. Chang war mit seinem Steak ebenfalls zufrieden. Also auch hier: Empfehlenswert.
Tipp:
Unbedingt bei acePLAY unten im Casino registieren lassen, dann gibt es auf alle möglichen Einrichtungen (Restaurants, Shows, etc.) zwischen 10 und 50% Rabatt, auch wenn man nicht spielt.
Beim Frühstück im "Buffet" sparten wir so rund 7 Dollar, weil ich beim ersten kostenlosen "swipe" mit meiner Karte einen Gutschein über 25% gewonnen habe (statt der normalen 10%), beim Abendessen im McCall's sparten wir 9,30 Dollar.
Meine Reiseberichte und mein Reisetagebuch für Urlaube in den USA und den Amerikas / Travel blog and diary for USA and the Americas
Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!
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Mittwoch, 6. Juli 2016
Montag, 4. Juli 2016
Here we go ...
Wir hatten einige Hindernisse zu bewältigen:
Unsere Zubringermaschine von British Airways ab Frankfurt nach London Heathrow war gecancelt und aufgrund der Umbuchung blieben uns in Heathrow 80 Minuten für den Weg von Terminal 5 zum Terminal 3, wo unser Weiterflug nach Las Vegas abgehen sollte. Da die Zubringermaschine aber 20 Minuten Verspätung hatte, blieben uns letztendlich 60 Minuten.
Das ist verdammt knapp, denn wir mussten zunächst 7 Minuten auf den Bus warten und die Busfahrt vom Terminal 5 zum Terminal 3 dauerte dann noch 12 Minuten. Dort angekommen mussten wir noch ziemlich weit bis zu den Sicherheitskontrollen laufen, die aber - Gott sei Dank - zügig vonstatten gingen. Und dann los zum Gate, natürlich Gate 31, ganz am Ende! Das Hinweisschild besagte: Der Fußweg ab hier zum Gate dauert 20 bis 30 Minuten. Und auf den Monitoren stand: Boarding. Aber wir gaben nicht auf und liefen weiter.
Völlig außer Atem erreichten wir dann doch noch das Gate, das exakt 2 Minuten nach unserer Ankunft geschlossen wurde!
Wir hatten Tickets bei American Airlines gebucht, aber wir flogen wieder in einer Maschine von British Airways. Leider konnte der Service in keiner Hinsicht überzeugen. Aber wenigstens boten die Sitze einigermaßen Beinfreiheit.
Nach einem recht unruhigen Flug landeten wir dann mit 20minütiger Verspätung um 19:20 Uhr Ortszeit in Las Vegas. Es dauerte dann nochmals eine Ewigkeit an der Passkontrolle. Nachdem wir unser Gepäck vom Rondell abgeholt hatten, ging es an der Zollinspektion dann sehr zügig.
Die kostenlosen Shuttle-Busse zu den Mietwagenanbietern fahren gleich vor der Halle ab. Mittlerweile war es schon fast 21 Uhr und wir konnten die ersten Feuerwerkskörper aufsteigen sehen - schließlich landeten wir am 4. Juli! Auch auf dem Weg zum Hotel gab es ein paar Raketen, die abgefeuert wurden. Wir hatten ja mit nicht viel gerechnet, denn meine Recherchen im Vorfeld hatten gezeigt, dass die größten Feierlichkeiten auf Sonntag, den 3. Juli, verlegt worden waren, da der 4. Juli dieses Jahr auf einen Montag fiel.
Als wir dann endlich in unserem Hotel, dem Stratosphere Tower, eingecheckt hatten, war es kurz nach 22 Uhr. 7 Uhr morgens in Deutschland. Und natürlich sind wir trotz wenig Schlaf im Flieger jetzt hellwach. Doch wir wollen trotzdem versuchen, etwas zu schlafen. Also: Gute Nacht!
Unsere Zubringermaschine von British Airways ab Frankfurt nach London Heathrow war gecancelt und aufgrund der Umbuchung blieben uns in Heathrow 80 Minuten für den Weg von Terminal 5 zum Terminal 3, wo unser Weiterflug nach Las Vegas abgehen sollte. Da die Zubringermaschine aber 20 Minuten Verspätung hatte, blieben uns letztendlich 60 Minuten.
Das ist verdammt knapp, denn wir mussten zunächst 7 Minuten auf den Bus warten und die Busfahrt vom Terminal 5 zum Terminal 3 dauerte dann noch 12 Minuten. Dort angekommen mussten wir noch ziemlich weit bis zu den Sicherheitskontrollen laufen, die aber - Gott sei Dank - zügig vonstatten gingen. Und dann los zum Gate, natürlich Gate 31, ganz am Ende! Das Hinweisschild besagte: Der Fußweg ab hier zum Gate dauert 20 bis 30 Minuten. Und auf den Monitoren stand: Boarding. Aber wir gaben nicht auf und liefen weiter.
Völlig außer Atem erreichten wir dann doch noch das Gate, das exakt 2 Minuten nach unserer Ankunft geschlossen wurde!
Wir hatten Tickets bei American Airlines gebucht, aber wir flogen wieder in einer Maschine von British Airways. Leider konnte der Service in keiner Hinsicht überzeugen. Aber wenigstens boten die Sitze einigermaßen Beinfreiheit.
Nach einem recht unruhigen Flug landeten wir dann mit 20minütiger Verspätung um 19:20 Uhr Ortszeit in Las Vegas. Es dauerte dann nochmals eine Ewigkeit an der Passkontrolle. Nachdem wir unser Gepäck vom Rondell abgeholt hatten, ging es an der Zollinspektion dann sehr zügig.
Die kostenlosen Shuttle-Busse zu den Mietwagenanbietern fahren gleich vor der Halle ab. Mittlerweile war es schon fast 21 Uhr und wir konnten die ersten Feuerwerkskörper aufsteigen sehen - schließlich landeten wir am 4. Juli! Auch auf dem Weg zum Hotel gab es ein paar Raketen, die abgefeuert wurden. Wir hatten ja mit nicht viel gerechnet, denn meine Recherchen im Vorfeld hatten gezeigt, dass die größten Feierlichkeiten auf Sonntag, den 3. Juli, verlegt worden waren, da der 4. Juli dieses Jahr auf einen Montag fiel.
Als wir dann endlich in unserem Hotel, dem Stratosphere Tower, eingecheckt hatten, war es kurz nach 22 Uhr. 7 Uhr morgens in Deutschland. Und natürlich sind wir trotz wenig Schlaf im Flieger jetzt hellwach. Doch wir wollen trotzdem versuchen, etwas zu schlafen. Also: Gute Nacht!
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