Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!

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Freitag, 6. Juli 2018

4th of July - Die Party



Der Tag war lang und abwechslungsreich gewesen. Und dann war es endlich soweit: Kurz nach 19 Uhr standen wir in der Warteschlange für den Aufzug zur Rooftop Bar 230 Fifth an, um dort den 4. Juli zu feiern. Mit gaaaanz vielen anderen Gästen zusammen ...


Die Bar nennt sich nach ihrer New Yorker Adresse und nimmt die obere Etage des Gebäudes sowie das Dach ein. Wir hatten für eine Tischreservierung für 4 Personen an diesem speziellen Tag 250 USD gezahlt, darin enthalten: 1 Flasche "liquor". (Stehplätze für walk-ins kosteten übrigens 20 USD.) Wir hatten uns für Gin entschieden und als die Getränke serviert wurden, fragten wir uns, ob wir "unsere" Flasche überhaupt schaffen würden.

Hausregel: Kein Glas auf der Dachterrasse
Die Kellnerin füllte erst die Becher, dann "dekantierte"
sie auch den Gin in eine der Plastik-Karaffen.
Die Zeit bis zum Beginn des Feuerwerks, das jedes Jahr von Macy's ausgerichtet wird, verging recht schnell. Zumal wir uns dann dazu entschieden, dass wir doch noch ein paar Snacks brauchten ...


Die Aussicht vom 230 Fifth ist nicht wirklich spektakulär, denn aufgrund der Zäune sieht man nur, was sich auf Augenhöhe und darüber befindet. Und es war rappel-voll. Und laut! Aber der Nachschub an Tonic und Soda funktionierte während des gesamten Abends reibungslos. 😉



Sonnenuntergang war am 4. Juli um 20:20 Uhr und um 21:10 Uhr erfolgte die Ansage, dass Macy`s sich auch dieses Jahr die Ehre gäbe. Die Lichter gingen aus, patriotische Weisen wurden gespielt und die Show begann!






Ganze 20 Minuten dauerte das Spektakel. Wir hatten zwar nicht den besten Standort, um es in seiner ganzen Pracht zu bewundern, aber es war trotzdem beeindruckend.

Die Party danach ging bis in die frühen Morgenstunden, aber wir machten uns kurz nach 23 Uhr auf den Heimweg. 



Donnerstag, 5. Juli 2018

Sightseeing in NYC: 9/11 Memorial, Little Italy, Chinatown

Der gestrige Tag begann wie die vorherigen: Wir gingen zum Frühstücken ins Bubby's.

Danach machten wir uns auf den Weg in Richtung World Trade Center bzw. dem 9/11 Memorial.

Die Polizei ist im Straßenbild von New York allgegenwärtig.
Unterwegs zum 9/11 Memorial:
Der Herr trägt das passende T-Shirt fürs Foto 😉
Souvenirs, Souvenirs
Am Memorial angekommen begann ich als der Tourist, der ich nun einmal bin, Fotos von den Ponds zu machen. Bei der zweiten oder dritten Aufnahme hielt ich plötzlich inne. Ich stand an einer Gedenkstätte für die 2977 Opfer, die die Terrorangriffe am 9. September 2001 gefordert hatten! Damals saß ich vor dem Fernseher und heulte, und auch jetzt stiegen mir mit einem Male die Tränen in die Augen. Ich packte die Kamera weg.

Jedes Jahr am 4. Juli werden die Gedenksteine
an den Ponds mit amerikanischen Flaggen geschmückt.
An der Namensplakete eines jeden Opfers wird an
dessen Geburtstag eine weiße Rose niedergelegt.
Ich entschied für mich, dass ich auf gar keinen Fall in das Museum wollte. Meine Gefühle wären wahrscheinlich Amok gelaufen. Unsere Freunde waren bereits bei einem früheren Besuch in New York im National September 11 Museum gewesen, sodass wir beschlossen, uns stattdessen lieber etwas im Oculus umzuschauen, dem 2016 wieder eröffneten Umsteigebahnhof am World Trade Center.



Wir spazierten durch die eindrucksvolle Bahnhofshalle, schauten uns in einigen der dortigen Läden um, und nahmen dann die Subway in Richtung Little Italy.


Dort suchten wir uns erst einmal eine nette Kneipe, eine kleine Erfrischung war fällig. Eigentlich hatten wir ja vorgehabt, auch etwas zu essen, denn heute Abend sollte das Abendessen in der Rooftop Bar, von wo aus wir das Feuerwerk anlässlich des 4. Juli anschauen wollten, ausfallen. Aber noch verspürte niemand aus der Gruppe auch nur den geringsten Hunger.

Street Art in Little Italy


Weiter ging es ins angrenzende China Town. In einem kleinen Park wurde musiziert und gezockt. Wir hatten beim Zuhören und Zuschauen unseren Spaß ...




Zu Fuß war es nicht weit bis nach Tribeca und unserem Hotel, allerdings war es noch zu früh, um uns für die abendliche Party in der 230 Fifth Rooftop Bar fertig zu machen, deshalb statteten wir Yves noch einen Besuch ab. Ich glaube, was wir da taten, nannten wir früher "Vorglühen" 😄 Hier teilten wir uns eine Wurst- und eine Käseplatte (sehr lecker!), denn wir wollten für den bevorstehenden, langen Abend gerüstet sein.


Wie es weiterging und was der Abend brachte, das könnt ihr hier nachlesen.


Mittwoch, 4. Juli 2018

Sightseeing in NYC: Zoo und Central Park, Times Sqaure, Gallaghers

Lacht mich ruhig alle aus: Aber seitdem ich zum ersten Mal den Film "Madagascar" gesehen hatte, ärgerte ich mich darüber, dass ich im Central Park in New York noch nie den Zoo besucht hatte. Das wollte ich bei unserem diesjährigen Besuch ändern.

Nach dem Frühstück (wieder im Bubby's) fuhren wir mit der Subway von der Canal Street aus bis zur 5th Avenue. Von dort aus ist es nur ein kurzer Fußweg bis zum Central Park Zoo.



Der Eintritt kostet pro Person 13,50 USD. Wenn man das 4D-Theater besuchen möchte, kostet es 4 USD extra. (Bei unserem Besuch lief: Ice Age - No time for nuts.)

Der Zoo ist sehr überschaubar und es gibt dort weder Löwen, noch Nilpferde, noch Giraffen, noch Zebras! Also ganz und gar nicht wie im Film. Ich muss sagen, ich war schon ziemlich enttäuscht ... Aber immerhin gibt es Pinguine und Lemuren. 😄 Na ja, und noch ein paar andere Tiere, allerdings in erster Linie Kleintiere (Vögel, Schlangen, Affen, Seelöwen, etc. und 2 Grizzly-Bären, die in ihrem natürlichen Habitat wiederholt Menschen angegriffen hatten und deshalb in den New Yorker Zoo verbracht wurden, wo sie ihre Haftstrafe absitzen. Ähm, oder so ...  Die Schneelöwen bekamen wir nicht zu Gesicht, sie schliefen in ihren Höhlen.)

Hier ein paar Eindrücke. Da die meisten Fotos durch eine Glasscheibe gemacht wurden, bitte ich, die nicht ganz einwandfreie Qualität zu entschuldigen.





Wir schauten uns in aller Ruhe um, freuten uns, dass wir die Fütterung der Seehunde miterleben konnten und machten noch einen kleinen Spaziergang durch den Central Park.

Danach ging es mit der Subway in Richtung Times Square.





Lange hielten wir es nicht aus: zu voll, zu laut, too much. Da auch der Himmel sich verdunkelte und die ersten Regenschirmverkäufer sich zeigten, beschlossen wir, doch lieber in unser Hotel zurückzukehren und uns vor dem abendlichen Ausflug ins Gallaghers noch etwas auszuruhen.


Welches Stück darf es denn sein?
Unser Freund Andy bestand darauf, dass der Cocktail vorweg ein Old Fashioned sein müsse. Er behauptet, dass der Old Fashioned im Gallaghers der beste sei, den er je getrunken habe. Nun, es war mein erster Old Fashioned, deshalb habe ich keine Vergleichsmöglichkeit. Aber lecker war er!

 

Die Steaks waren wie immer perfekt, der Service sowieso. Alles in allem: Ein gelungener Abend!

Hier geht es zu meinem Beitrag über den Besuch im Gallagher's in Las Vegas vor 2 Jahren. Was ich nicht begreife: Warum schreibt man Gallagher's in Las Vegas anders als Gallaghers in New York?





Dienstag, 3. Juli 2018

Sightseeing in NYC: Central Station, Rockefeller Center, MoMA, Hudson Hotel

Gleich vorweg: Wir waren schon öfter in New York, haben also die meisten Sehenswürdigkeiten schon "abgehakt". Dieses Mal stand für uns bei der Planung schon fest, dass wir uns auf folgende Stationen beschränken wollten:
  • Central Station (Wiederholungstäter, aber unser Freund musste in den dortigen Apple Store)
  • MoMA (Museum of Modern Arts, da war ich noch nie)
  • Zoo im Central Park (da war ich auch noch nie, aber seit "Madagascar" wollte ich da immer schon mal hin 😉)
  • One-World-Center 
  • Gallaghers Steakhouse 😋
Außerdem hatten wir schon für das Feuerwerk am 4. Juli im 230 Fifth Rooftop Bar einen Tisch reserviert.

Alles andere sollte sich finden ...

Zum Frühstück gingen wir am gestrigen ersten vollen Tag in New York ins Bubby's (fußläufig zu unserem Hotel in Tribeca, dem Sheraton Tribeca). Danach nahmen wir die Subway in Richtung Central Station (mehr über das Benutzen dieses Verkehrsmittels demnächst).



Dieser Bahnhof ist einfach faszinierend! Nachdem unser Freund Andy seine Einkäufe im dortigen Apple Store erledigt hatte, spazierten wir in Richtung MoMA.

Dabei kamen wir am Rockefeller Center vorbei und dort war die Hölle los, es gab nämlich ein Public Viewing des Fußballspiels Brasilien : Mexico. Nach dem Abpfiff herrschte Hochstimmung - die brasilianischen Fans waren schier aus dem Häuschen, denn ihre Mannschaft hatte 2 : 0 gewonnen.




Die St. Patrick's Cathedral liegt genau
gegenüber vom Rockefeller Center.
Der Eintritt für das Museum of Modern Art (MoMA) kostete pro Person 25 USD. Und ganz ehrlich: Mehr hätte ich im Nachhinein auch nicht zahlen wollen. Alles in allem fand ich nämlich die Exponate etwas enttäuschend.


Natürlich faszinieren die "Klassiker" wie Matisse, Monet, Van Gogh, Picasso, Jasper Johns, etc.


Aber als Zumutung empfand ich die Sonderausstellung, die das gesamte 6. Stockwerk beanspruchte. Sie war während unseres Besuches dem Werk der Künstlerin Adrian Piper gewidmet. Absolut nicht mein Ding!


Die Exponate auf der 3. Etage dagegen schlugen mich sofort in ihren Bann. Dort wurden Skulpturen des kongolesischen Künstlers Bodys Isek Kingelez gezeigt. Ich fand sie wunderschön, so schön, dass ich darüber den kritischen Ansatz glatt vergaß.


Nach mehr als drei Stunden waren wir fußlahm und beschlossen, noch einen verfrühten Sundowner im Hudson Hotel (Nähe Columbus Circle) zu uns zu nehmen. Der Besuch in der dortigen Bar ist für unsere Freunde Pflichtprogramm bei jedem New York Aufenthalt. Und wir hatten unseren Spaß!




Montag, 2. Juli 2018

Angekommen!

Unser Flug Frankfurt - New York JFK mit Singapore Airlines verlief reibungslos. Allerdings waren wir schon etwas enttäuscht, dass die Beinfreiheit in dem A380-800, mit dem wir flogen, sehr eingeschränkt war. Da hatten wir schon mehr erwartet! Das Essen, das serviert wurde, war kaum genießbar und die Bordunterhaltung wurde auf total veralteten Bildschirmen angeboten. Singapore Airlines hatte doch mal einen wirklich guten Ruf, aber die Zeiten ändern sich ...

Egal, wir landeten überpünktlich um 10:35 Uhr Ortszeit (statt 11:10 Uhr), mussten dann aber geschlagene 2 Stunden bei der Immigration anstehen.

Wir fuhren mit dem Taxi zu unserem Hotel, dem Sheraton Tribeca. Kostenpunkt: 70 USD. Ich bin mir nicht sicher, ob der Fahrer uns übers Ohr gehauen hat, denn nach meinen Recherchen hätte die Fahrt maximal 59 USD kosten sollen (inkl. Tunnel- bzw. Brückenzuschlägen). Da er außerdem die Zahlung per Kreditkarte ablehnte (dann müsse er ja Steuern zahlen), gaben wir ihm halt kein Trinkgeld, und auf irgendwelche Diskussionen wollten wir uns nach dem langen Flug sowieso nicht einlassen. 

Die Canal Street, in der das Sheraton angesiedelt ist, bot sich uns an diesem schönen Sonntag in all ihrer Hässlichkeit dar: Die meisten der Gebäude sind verrammelt oder eingerüstet. Auf den Bürgersteigen sind "mobile Verkaufsstände" aufgebaut, die Designer-Handtaschen (hahaha) und andere "Markenware" wie Gepäckstücke, Kleidung und Schuhe anbieten, im Klartext: alles, was den Aufkleber "Ramsch" verdient. Soweit zu unserem ersten Eindruck. *

Wir checkten ein, duschten, ruhten uns ein bisschen aus und trafen uns dann am späten Nachmittag mit unseren deutschen Freunden im Walker's (W. Broadway/North Moore).

Mein erster Drink in Big Apple: Ein Cosmopolitan! Schließlich hatten wir uns ja eine Woche vorher von besagten Freunden in Bonn mit den Worten verabschiedet "Bis Sonntag in New York!" Da schien mir dieses Getränk durchaus die passende Wahl. 😉


Ein Burger und diverse Getränke später machten wir uns gegen 21 Uhr auf den Heimweg, das Jet Lag forderte seinen Tribut.

Aber wir fanden ohne die Hilfe von den Jungs von gegenüber zurück zum Hotel  ...

Welcher Film wurde hier wohl gedreht?


* Etwa 50 m in südlicher Richtung zweigt der W. Broadway ab - eine komplett andere Welt. Vergleichsweise sauber, praktisch keine Obdachlosen im Straßenbild. Ob das daran liegt, dass sich hier eine Polizeiwache befindet?



Sonntag, 10. Juni 2018

Bald ist es soweit ...

Die Flüge sind ja längst gebucht, gestern haben wir nun auch die ESTA-Bewilligung bekommen (Bearbeitungszeit: knapp 2 Tage, und zwar am Wochenende). Es kann also losgehen!

Wir werden Thailand am 15. Juni verlassen und nach nur 2 Wochen in Deutschland am 1. Juli nach New York fliegen.



Übrigens haben wir alle Unterkünfte entlang der Route schon gebucht. Während meiner Vorbereitungen ist mir nämlich aufgefallen, dass die Zimmer immer weniger werden, dafür die Preise aber ständig steigen. Zwar verlieren wir dadurch an Flexibilität, werden aber vor Ort viel Zeit (und Geld) sparen. Und außerdem: Better safe than sorry!