Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!

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Freitag, 21. Juni 2019

Vierter Tag auf Oahu (2): Blow Hole und Hanauma Bay

Nach dem Besuch im Byodo-In-Tempel fuhren wir zur Ostküste und unser erster Halt war am Blow Hole direkt neben Sandy Beach. Danach ging es weiter zur Hanauma Bay. Das erste Foto in diesem Posting entstand dort beim Schnorcheln und ich bin sehr stolz, dass ich den Humuhumu (die gängige Abkürzung für Humuhumunukunukuapua'a) nicht nur gesehen habe, sondern auch fotografieren konnte!

Der Humuhumunukunukuapua'a ist Hawai'is offizieller "state fish".
(Diamand-Picasso-Drückerfisch)
Aber der Reihe nach:

So richtig spektakulär war das Blow Hole nicht, aber dafür war der Blick auf den Sandy Beach, der direkt nördlich davon liegt, und auf die im Süden angrenzende kleine Bucht einfach nur grandios!




Weiter ging es in Richtung Süden zur Hanauma Bay (die "Gekrümmte Bucht"). Da es sich bei dieser Bucht um einen State Park handelt, zahlt man pro Person 7,50 USD Eintritt. Hinzu kommen noch Gebühren fürs Parken (1 USD) und - wenn man nicht zu Fuß zum Strand laufen möchte - fürs Shuttle (1 USD abwärts, 1,25 USD aufwärts).

Blick von oben auf die Hanauma Bay
Mungos trifft man auf Oahu ständig. Den hier habe ich doch ganz gut erwischt?
Bevor man an den Strand darf, muss man sich ein 10minütiges Video anschauen, in dem die Geschichte der Bucht, die sich aus einem Vulkankrater bildete, erzählt wird. Außerdem bekommt man Sicherheits- und Verhaltensinformationen.


Fein gemacht für den Strandspaziergang
Leider war die Sicht nicht so toll, aber das Schnorcheln vom Ufer aus ist ein Erlebnis!




Auf dem Nachhauseweg begegneten wir dann auf dem Parkplatz von Safeway, wo wir ein paar Besorgungen machten, noch diesen Herrschaften 😀


Auch der heutige Tag war reich an Erlebnissen. Was wir am nächsten Tag unternommen haben, erfahrt ihr, wenn ihr diesem Link folgt.



Vierter Tag auf Oahu (1): Byodo-In-Tempel

Der Byodo-In-Tempel ist ein buddhistischer Tempel auf Hawai'i, der 1968 zum 100. Jahrestag der ersten Einwanderung durch Japaner nach Hawai'i errichtet wurde. Er ist der Nachbau des 900 Jahre alten Uji-Tempels in Japan. Bekannt wurde er durch Fernsehsendungen wie "Lost", "Hawaii Five-O" oder "Magnum", in denen er als Kulisse diente.

Im Tempelkomplex gibt es keine Klosteranlage, keine praktizierenden Mönche. Insofern ist er keine religiöse Anlage.

Bereits vor unserer Abreise hatte ich einen Besuch dieses Tempels, der windwärts im Valley of the Temples am Fuß des Ko'olau Range auf ca. 620 m Höhe liegt, auf meiner Agenda. Gut, dass auch unsere kalifornischen Freunde der Meinung waren, dass ein Besuch sich lohnt.



Der Eintritt kostet 5 USD pP.

Der gesamte Tempelkomplex inmitten einer japanischen Gartenanlagen, die auch Platz für mehrere Koi-Teiche bietet, verströmt meditative Ruhe und selbst das regelmäßige Läuten der heiligen Riesenglocke Bon-Sho (1,52 m hoch, 3 Tonnen schwer) am Eingang der Anlage durch die Besucher stört dieses Gefühl nicht. Natürlich haben auch wir diese Glocke geläutet, schließlich bringt das Glück und ein langes Leben.

Nur keine Panik: Der Tempel ist keine religiöse Stätte, also
bin ich nicht unpassend gekleidet.
Pam und ich im Meditationspavillon

Die mit Blattgold bedeckte Buddha-Statue im Innern des Tempels ist 5,5 m hoch. Auch ich habe es mir nicht nehmen lassen, gegen einen kleinen Obolus dort 3 Räucherstäbchen zu entzünden.


In den Koi-Teichen schwimmen auch ein paar Schildkröten und schwarze Schwäne ziehen ihre Kreise.


Fazit: Ein Ausflug, der sich gelohnt hat!

Vom Tempel aus fuhren wir an der Ostküste Oahus entlang weiter in Richtung Süden und besichtigten unterwegs noch das sog. "Blow Hole". Danach verbrachten wir den Rest des Tages am Strand in der Hanauma Bay. Mehr darüber hier.





Donnerstag, 20. Juni 2019

Dritter Tag auf Oahu: Pearl Harbor (fast), Flohmarkt, Dole Plantage und mehr

Gleich vorweg: Für Pearl Harbor gab es für die gesamte Dauer unseres Aufenthaltes keine Tickets mehr. Wir fuhren trotzdem zum Visitor Center, denn wir hofften, dass wir Walk-In-Tickets bekommen könnten. Fehlanzeige! Wir hätten eine Chance gehabt, wenn wir morgens um 06:30 Uhr vor Ort hätten sein wollen, aber das kam nicht in Frage. Schließlich machen wir Urlaub! (Tickets für Dritte zu besorgen geht nicht, wir hätten also alle zusammen um diese unchristliche Stunde "antreten" müssen, um - möglicherweise - ein Walk-In-Ticket zu bekommen.)

Also, ihr Lieben: Wenn ihr, wie wir, in der Hochsaison unterwegs seid und Pearl Harbor besuchen wollt, bucht die Tickets rechtzeitig (60 Tage im Voraus sind möglich)!

Achtung: Die USS Arizona ist noch bis in den Herbst 2019 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Was ich überhaupt nicht verstanden habe, ist die Preisfindung bei den Eintrittskarten. Laut der offiziellen Website ist der Eintritt frei, aber es tummeln sich jede Menge Anbieter im Netz, die Tickets zwischen 72 und 129 Dollar verkaufen. Um ein Haar hätten wir solche Tickets gekauft, aber dann wurde uns klar, dass wir dann ein 1,5stündiges Verkaufsgespräch für Time Share Immobilien mitgekauft hätten. Also Vorsicht, wo ihr bucht!

Wie auch immer: Mehr oder weniger gegenüber vom Visitor Center findet mittwochs und samstags ein Flohmarkt vor dem Aloha Stadium statt. Es war Mittwoch, also schauten wir uns dort mal um.



Und wir wurden fündig: Hawai'i-Hemden für Chang, Hawai'i-T-Shirts für Freunde daheim, Hula-Mädchen-Kühlschrankmagnete, Wasabi-Kracker, und und und ...

Am Vortag hatte die Zeit für einen Besuch auf der Dole Plantage nicht gereicht. Heute holten wir das nach. Meine Meinung zu dieser "Attraktion": 👎 Vielleicht okay, wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist, aber ansonsten: Nepp.

Wir machten die Zugfahrt durch die "Plantage" und waren ziemlich enttäuscht. Nix als Kulisse, und was man während der Zugfahrt zu hören bekommt, kann man ausführlicher im Internet nachlesen. 12,50 USD pP (incl. Steuern), die wir uns hätten sparen können.





Versöhnt hat uns dann unser Shave(d) Ice (beide Varianten sind korrekt), das wir in der Green World Coffee Farm gleich um die Ecke aßen. Achtung: Die kleine Portion ist riesig und hätte locker für uns alle gereicht! Und natürlich war auch der Kaffee, den wir uns bestellten, ausgesprochen gut.




3 Portionen: Erdbeer, Kirsch, Ananas. Definitiv zu viel für uns 4!
Danach ging es zurück nach Hause.

Abends bestellten wir uns ein Uber und fuhren nach Honolulu, China Town. Dort gab es dann Abendessen im "Opal", einem wirklich empfehlenswerten Thai-Restaurant. Für 178 USD incl. Trinkgeld aßen wir uns einmal quer durch die Speisekarte, bzw. servierte uns der Besitzer, Khun Opal, die Highlights der Küche, die nicht auf der Speisekarte stehen - schließlich bestellten wir auf Thai und das passiert Khun Opal wohl nicht jeden Tag.


Wir hatten eine Flasche Hong Thong dabei, die wir aus Thailand mitgebracht hatten, und Khun Opal half uns, diese zu leeren 😋 (Offiziell kann man keine eigene Flasche mitbringen, bzw. muss cork fee zahlen, wenn man es tut, aber bei uns machte Khun Opal eine Ausnahme.) Nachdem Khun Opal uns noch seine Frau, die Herrin der Küche, vorgestellt hatte, machten wir uns auf den Heimweg.

An diesem Abend - wie an den vorherigen - fielen wir rundum zufrieden ins Bett. Was der nächste Tag uns brachte, könnt ihr hier nachlesen.



Mittwoch, 19. Juni 2019

Zweiter Tag auf Oahu: North Shore

Gestern standen die Schildkröten am Laniakea Beach (Turtle Beach) und das Waimea Valley auf dem Programm. Eigentlich wollten wir auch auf die Dole Plantage, aber dafür reichte die Zeit dann nicht mehr, denn wir standen stundenlang in einem Stau, als wir vom Waimea Valley aus aufbrachen, also haben wir diesen Ausflug auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Der Laniakea Beach ist klein und überschaubar, und es gibt kaum Parkplätze. Auch wir standen im Halteverbot und waren etwas beunruhigt deswegen, aber überall im Internet hatte ich gelesen, dass man es riskieren könne. ACHTUNG: Ich bin absolut unschuldig, solltet ihr abgeschleppt werden, wenn ihr dort falsch parkt 😇


Bereits von der Straße aus sahen wir die erste Schildkröte (grüne Meeresschildkröte), die sich am Strand sonnte, und im Wasser tummelten sich auch ein paar Exemplare. Zu dumm, dass ich meine Unterwasserkamera in unserem Airbnb gelassen hatte!


Nur fast ein Suchbild ...
Weiter ging es zum Waimea Valley. Der Eintritt kostet 18 USD pro Person. Dort findet man neben unterschiedlichen Vogelarten und diversen exotischen Pflanzen auch die Überreste eines Kauhale, also eines typischen Hawai'ianischen Dorfes, mit allen Gebäuden, die nötig sind, um eine intakte Gemeinschaft zu unterhalten: einen Tempel (= Heiau für Lono, den Gott der Fruchtbarkeit, der Landwirtschaft, des Regens, des Friedens und der Musik), ein Medizinhaus, einen Schrein für Ku'ula, den Gott der Fische und der Fischer, Spielfelder und Anbauflächen.




Aber als erstes wollten wir etwas essen. Und siehe da: Auf der Speisekarte stand Loco Moco, eine Art Hamburger auf Reis und eines von den typischen Hawai'ianschen Gerichten, das ich unbedingt probieren wollte. Viel zu üppig, aber trotzdem ... 😋


Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zu dem Wasserfall, der ebenfalls zu den Attraktionen des Tales zählt. Nach dem Fußmarsch (ca. 1,5 km, der Weg ist gut ausgebaut und leicht zu bewältigen) tat das Bad in dem Teich, der durch den Wasserfall gespeist wird, richtig gut!



Wir waren müde nach diesem langen, abwechslungsreichen Tag und machten uns auf den Rückweg. Am nächten Tag standen Pearl Harbor, der Flohmarkt am Aloha Stadium und die Dole Plantage auf dem Programm. Mehr darüber hier.





Dienstag, 18. Juni 2019

Erster Tag auf Oahu: Honolulu und Waikiki

Ich hatte im Vorfeld meine Hausaufgaben gemacht und alle möglichen interessanten Fleckchen auf Oahu rausgesucht.

Von unserer wunderschön gelegenen Airbnb-Unterkunft im Südosten von Honolulu (für Insider: Stadtteil Aina Haina) sind es nicht einmal 10 km bis ins Zentrum.

Aussicht (rechts im Bild: Diamond Head)
Aloha! Unterprickelung erfolgreich bekämpft.
An unserem ersten Tag wollten wir uns ein bisschen in Honolulu und Waikiki umschauen. Also fuhren wir mit dem Mietwagen ins Stadtzentrum. Unser erstes Ziel war die Statue von König Kamehamea I. vor dem Ioani Palast. Jeder, der Hawaii 5-0 gesehen hat, kennt diese aus dem Intro 😉

Ich hatte gedacht, dass sie größer sei ...
Das war für uns erst einmal genug Kultur an diesem Tag. Wir wollten an den Strand! Für 12 USD kann man im Hyatt Place Waikiki Beach ganztägig parken. Wir stellten den Wagen dort ab und gingen die paar Schritte bis zum Strand.

Vorher hatten wir uns in einem ABC-Store Getränke und Snacks besorgt, denn mittlerweile war es Mittag und trotz Jet-Lag waren wir ein bisschen hungrig.


Danach badeten wir erst einmal!


Wir waren nicht die einzigen, die ihren Spaß hatten.

 
Wir sahen nicht allzu viele Surfer, denn die besten Wellen
gibt es von November bis Februar.
Jetzt wurde es allmählich Zeit für einen Cocktail bei Duke's, die In-Bar im Outrigger. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der Statue von Duke Kahanamoku, dem Vater des modernen Surfens, vorbei.


Bei Duke's bestellte ich mir einen Duke's Mai Tai - und musste beim Austrinken um Hilfe bitten. Er war soooo stark und mit 13 Dollar nicht einmal teuer.


Live Music bei Duke's
Auf dem Weg zurück zum Auto kauften wir für die "Mädels" Leis, schießlich sind wir auf Hawai'i!

Pam und ich strahlen um die Wette - es geht uns sooo gut!
Abendessen gab es in unserer Unterkunft; alles was wir dafür brauchten, kauften wir bei Saveway und Frühstückssachen gleich mit. Wir waren alle müde und gingen deshalb früh ins Bett.

Ein wunderschöner Tag ging zu Ende.

Am nächsten Tag schauten wir uns an der North Shore um. Mehr darüber hier.




Montag, 17. Juni 2019

Flug von Bangkok nach Honolulu

Gestern stiegen wir in Bangkok gegen 14 Uhr in den Flieger - und kamen zwei Stunden früher in Honolulu an. Das passiert, wenn man die Datumsgrenze überfliegt 😂


Wir flogen für 350 Euro pro Person mit Air Asia und hatten eine Zwischenlandung in Osaka. Alles in allem war der Flug okay, obwohl wir außer Gepäck keinerlei Extras (Mahlzeit, Entertainment) dazu gebucht hatten. Für uns war der längste Abschnitt der Anreise, also Osaka - Honolulu (knapp über 8 Stunden), nämlich ein gefühlter Nachtflug. Deshalb gönnten wir uns am Flughafen in Osaka ein Sandwich und auf dem Weiterflug versuchten wir zu schlafen. Wir hatten nicht sehr viel Erfolg damit, aber waren trotz der 17 Stunden Zeitunterschied nicht allzu erschlagen, als wir landeten.

Die Einreise- und Zollformalitäten hatten wir überraschender- und angenehmerweise in wenigen Minuten erledigt.

Wir werden eine Woche auf Oahu bleiben, bevor wir dann noch Kauai und Maui besuchen. Ich bin ja so gespannt!