Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!

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Donnerstag, 20. Juni 2019

Dritter Tag auf Oahu: Pearl Harbor (fast), Flohmarkt, Dole Plantage und mehr

Gleich vorweg: Für Pearl Harbor gab es für die gesamte Dauer unseres Aufenthaltes keine Tickets mehr. Wir fuhren trotzdem zum Visitor Center, denn wir hofften, dass wir Walk-In-Tickets bekommen könnten. Fehlanzeige! Wir hätten eine Chance gehabt, wenn wir morgens um 06:30 Uhr vor Ort hätten sein wollen, aber das kam nicht in Frage. Schließlich machen wir Urlaub! (Tickets für Dritte zu besorgen geht nicht, wir hätten also alle zusammen um diese unchristliche Stunde "antreten" müssen, um - möglicherweise - ein Walk-In-Ticket zu bekommen.)

Also, ihr Lieben: Wenn ihr, wie wir, in der Hochsaison unterwegs seid und Pearl Harbor besuchen wollt, bucht die Tickets rechtzeitig (60 Tage im Voraus sind möglich)!

Achtung: Die USS Arizona ist noch bis in den Herbst 2019 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Was ich überhaupt nicht verstanden habe, ist die Preisfindung bei den Eintrittskarten. Laut der offiziellen Website ist der Eintritt frei, aber es tummeln sich jede Menge Anbieter im Netz, die Tickets zwischen 72 und 129 Dollar verkaufen. Um ein Haar hätten wir solche Tickets gekauft, aber dann wurde uns klar, dass wir dann ein 1,5stündiges Verkaufsgespräch für Time Share Immobilien mitgekauft hätten. Also Vorsicht, wo ihr bucht!

Wie auch immer: Mehr oder weniger gegenüber vom Visitor Center findet mittwochs und samstags ein Flohmarkt vor dem Aloha Stadium statt. Es war Mittwoch, also schauten wir uns dort mal um.



Und wir wurden fündig: Hawai'i-Hemden für Chang, Hawai'i-T-Shirts für Freunde daheim, Hula-Mädchen-Kühlschrankmagnete, Wasabi-Kracker, und und und ...

Am Vortag hatte die Zeit für einen Besuch auf der Dole Plantage nicht gereicht. Heute holten wir das nach. Meine Meinung zu dieser "Attraktion": 👎 Vielleicht okay, wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist, aber ansonsten: Nepp.

Wir machten die Zugfahrt durch die "Plantage" und waren ziemlich enttäuscht. Nix als Kulisse, und was man während der Zugfahrt zu hören bekommt, kann man ausführlicher im Internet nachlesen. 12,50 USD pP (incl. Steuern), die wir uns hätten sparen können.





Versöhnt hat uns dann unser Shave(d) Ice (beide Varianten sind korrekt), das wir in der Green World Coffee Farm gleich um die Ecke aßen. Achtung: Die kleine Portion ist riesig und hätte locker für uns alle gereicht! Und natürlich war auch der Kaffee, den wir uns bestellten, ausgesprochen gut.




3 Portionen: Erdbeer, Kirsch, Ananas. Definitiv zu viel für uns 4!
Danach ging es zurück nach Hause.

Abends bestellten wir uns ein Uber und fuhren nach Honolulu, China Town. Dort gab es dann Abendessen im "Opal", einem wirklich empfehlenswerten Thai-Restaurant. Für 178 USD incl. Trinkgeld aßen wir uns einmal quer durch die Speisekarte, bzw. servierte uns der Besitzer, Khun Opal, die Highlights der Küche, die nicht auf der Speisekarte stehen - schließlich bestellten wir auf Thai und das passiert Khun Opal wohl nicht jeden Tag.


Wir hatten eine Flasche Hong Thong dabei, die wir aus Thailand mitgebracht hatten, und Khun Opal half uns, diese zu leeren 😋 (Offiziell kann man keine eigene Flasche mitbringen, bzw. muss cork fee zahlen, wenn man es tut, aber bei uns machte Khun Opal eine Ausnahme.) Nachdem Khun Opal uns noch seine Frau, die Herrin der Küche, vorgestellt hatte, machten wir uns auf den Heimweg.

An diesem Abend - wie an den vorherigen - fielen wir rundum zufrieden ins Bett. Was der nächste Tag uns brachte, könnt ihr hier nachlesen.



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