Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!

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Sonntag, 7. August 2016

Was in Vegas beginnt, endet in Vegas * (1 von 2)

* in Anlehnung an den berühmt-berüchtigten Spruch: What happens in Vegas, stays in Vegas.


Die Links im Text führen zu meinen ausführlichen Postings zum jeweiligen Stichwort.

Am 3. Juli ging es los – zunächst nach Wiesbaden, wo wir Freunde besuchten. Nicht ganz uneigennützig, denn von dort aus waren es am nächsten Morgen nur noch wenige Kilometer zum Frankfurter Flughafen. Wir hatten die beiden seit 5 Jahren nicht gesehen, also gab es eine Menge zu erzählen!
Wir haben nicht nur viel erzählt, sondern auch viel - und lecker - gegessen.
Und dann war es soweit: Am 4. Juli kamen wir morgens am Flughafen an – und unser Flug war gecancelt! Allerdings erfuhren wir dann am Schalter, dass wir bereits umgebucht waren. Zwar ging es etwas später los, dafür waren wir dann aber früher in Las Vegas, weil wir nur einmal (statt 2 Mal) umsteigen mussten.

Auf dem Weg zum Hotel, dem Stratosphere Tower, konnten wir sogar noch einige Feuerwerke bestaunen, die anlässlich des Unabhängigkeitstages, dem 4. Juli, gezündet wurden. Den ersten Urlaubstag nutzten wir zum Akklimatisieren und um uns das Hotel näher anzuschauen. 



Dann ging es los: Wir machten uns auf den Weg zum Yosemite Nationalpark



Den hatten wir zum ersten Mal im Mai 2005 besucht, damals war aber nur ein kleiner Teil des Parks zugänglich, weil der Winter sich noch nicht verabschiedet hatte. Dieses Mal konnten wir uns zum ersten Mal den östlichen Teil anschauen, wunderschön! 


Weniger schön war dann der uns bereits bekannte Teil des Yosemite NP: Es war so voll, dass wir nach dem Besuch beim Bridalveil Fall aufgegeben haben: Stop-and-go auf der Suche nach einem Parkplatz nervte nach der 2. Runde ums Valley. 


Also ging es weiter in Richtung Santa Rosa. Wir freuten uns schon sehr auf das Wiedersehen mit unseren dortigen Freunden! Da wir unsere Ankunft für 17 Uhr angekündigt hatten (es war Freitag und die beiden müssen ja arbeiten), vertrieben wir uns die Zeit mit einem Abstecher nach Napa

Wir kennen Napa Valley und Sonoma County aus mehreren vorherigen Besuchen, aber das Städtchen Napa war Neuland für uns.


Und dann stand das Wochenende mit unseren Freunden an. Den Freitagabend verbrachten wir bei einem leckeren Steak, gutem Rotwein und einer Flasche Wild Turkey mit vielen Geschichten und viel Gelächter.
Am Samstag ging es dann nach San Francisco: eine der Töchter von unseren Freunden aus Santa Rosa feierte ihren 25. Geburtstag im Mission Dolores Park direkt um die Ecke von der Castro Street. 



Dort trafen wir dann auch noch eine weitere Freundin wieder, die uns 2014 in Thailand besucht hatte. Abendessen gab es dieses Mal im Delfina, ein In-Restaurant in San Francisco, das wirklich gutes Essen serviert!




Am Tag danach dann eine Fahrt durchs Napa Valley mit Besuchen im L‘Auberge du Soleil und im Domain Chandon.


Schon war das Wochenende vorbei und am Montag ging es weiter zum Lake Tahoe



Der See und South Lake Tahoe, wo wir wohnten, haben viel alpinen Flair. Ich konnte Chang zu einer Bootsfahrt überreden und so genossen wir einen Tag auf dem Wasser. 



Auch andere mögen es, den Tag auf dem See zu verbringen :-)
Weiter ging es nach Elko. Zuvor stoppten wir jedoch noch in Lovelock, wobei wir unbeabsichtigt eine Menge Country-Feeling abbekamen, denn unser Navigationssystem schickte uns zunächst einmal ins Farmland.


Wie auch immer: Wir brachten unser Liebesschloss im Stadtpark an, aßen eine Kleinigkeit und fuhren weiter. 



In Elko besuchten wir dann das berühmte Star Hotel, der Picon Punch und das Filet Mignon haben dem Etablissement zu seinem Ruf verholfen. Wir gönnten uns beides! 



Auf dem Weg zum Yellowstone Nationalpark übernachteten wir noch einmal in Idaho Falls und bevor wir dort ankamen, machten wir noch einen lohnenswerten Abstecher zu den Craters of the Moon. 

Durch den Grand Teton Nationalpark erreichten wir schließlich den Yellowstone Nationalpark – der Old Faithful stand schon immer auf meiner Bucket List, jetzt war es endlich soweit! Wir hatten mit viel Glück eine Übernachtung im Park buchen können, normalerweise ist dort alles schon ein Jahr im Voraus ausgebucht. 


Die uns zur Verfügung stehende Zeit war trotzdem viel zu knapp! Hier die ersten Eindrücke – Fortsetzung folgt!





Mittwoch, 13. Juli 2016

Auf zum Yellowstone: Lock your love in Lovelock und Zwischenstopp in Elko

Heute fuhren wir zeitig von Lake Tahoe aus los. In Reno legten wir einen Tankstopp ein und dann ging es auf der US 80 in Richtung Osten.


Die Landschaft war eintönig: rechts und links der vierspurigen Straße erstreckte sich eine Salzwüste, zu einer anderen Jahreszeit wäre es wohl ein Salzsee gewesen. 

Nach ca. 100 Meilen erreichten wir Lovelock, ein Ort für Verliebte :-)


Ich hatte gelesen, dass man dort im Stadtpark ein Vorhängeschloss, vielmehr ein Liebesschloss, anbringen darf. Wir wollten das tun und deshalb in Lovelock stoppen!

Aber:  Erst einmal schickte uns das Navigationssystem, na ja, nicht in die Wüste, aber statt ins Zentrum zu den Farmen in der Nähe eines Höhlensystems in ca. 15 Meilen Entfernung.

Hier entschieden wir uns umzukehren. Unser Navi war mit
uns einer Meinung :-)
Insgesamt kostete uns dieser Umweg eine Stunde. Als wir endlich in Lovelock ankamen, waren wir doch etwas enttäuscht. Lovelock ist ein winziges Örtchen. Es gibt nicht einmal Hinweisschilder zum Stadtpark, aber er ist Gott sei Dank nicht zu übersehen.

Wir hatten "unser Liebesschloss" mitgebracht und hängten es feierlich auf. Jetzt müssen wir nur noch einen geeigneten Platz finden, um die Schlüssel wegzuwerfen. Ich denke nämlich, es sollte ein Fluss, ein Teich oder evtl. sogar das Meer sein. Wir werden sehen ...


Anschließend ging es zum Lunch ins Cowpoke Café. Wir aßen eine Schüssel Chili (mit Reibekäse und Zwiebeln (!) ) und weiter ging es. Vor uns lagen schließlich noch 200 Meilen.



Anmerkung:
Es gibt viele Orte auf der Welt, wo solche Liebesschlösser aufgehängt werden dürfen. Hier ein Link zu einer informativen Seite auf Deutsch. Dort fehlen allerdings die Locations in USA. Die findet ihr, wenn ihr diesem Link folgt.

Gegen 17 Uhr kamen wir in Elko an. Wir wussten schon im Voraus, wo wir zu Abend essen wollten: Im Star Hotel und Restaurant.


Dieser Betrieb existiert seit 1910 und hat baskische Wurzeln. The Star ist berühmt für seinen Picon Punch und das Filet Mignon.


Während wir darauf warteten, dass ein Tisch frei wurde, tranken wir unseren Punch an der Bar (das Glas zu 5 $). Mann, der ist stark! Also Vorsicht. Man sollte es wirklich bei einem Glas belassen.

Das Filet Mignon stellte sich als gar nicht so klein heraus: 20 Unzen (40 $). Deshalb entschied ich mich für das Filet Petite mit "nur" 14 Unzen (31 $).


Vor dem Essen gab es übrigens eine Terrine mit Suppe und frischem Brot und zum Essen gehören jede Menge Beilagen: Pommes frites, grüne Bohnen, Chili-Bohnen, Kichererbsen-Gemüse, Spaghetti in Tomatensoße und Salat. Das alles ist im Preis für das Steak schon enthalten.

Schließlich "rollten" wir in unser Hotel um die Ecke (wir hatten uns im Vorfeld schon ein Hotel in der Nähe des Star ausgesucht :-) ).


Das Stockmen's war übrigens eine gute Wahl. Das Zimmer kostete 70 $ und war groß, sauber und bestens ausgestattet.

Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Idaho Falls ...