Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!

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Montag, 20. August 2018

Am Lake Tahoe: Der Strand ist Nebensache.

Bereits nach einer Nacht in Santa Rosa, Kalifornien, machten wir uns zusammen mit unseren Freunden auf den Weg nach Lake Tahoe. Unsere Freunde Pam und Bill hatten in Incline Village, Nevada, am North Lake Tahoe ein Haus gemietet. Hier würden wir die nächsten Tage verbringen, die Zeit mit unseren Freunden genießen und uns von unseren 40 Tagen "on the road" im Osten der USA erholen.

Es waren tolle Tage! Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und anders als bei unserem Aufenthalt vor zwei Jahren am South Lake Tahoe war es auch abends und nachts angenehm warm.

Aussicht vom Mt. Rose Highway Scenic Overlook
Wer erinnert sich noch an "Bonanza" und die
"Ponderosa Ranch"?
Chipmunks (Streifenhörnchen) gibt es hier jede Menge.
Wir machten Ausflüge an den Strand, wobei wir uns auf Kings Beach beschränkten. An diesem Strand zahlt man nämlich nur 10 USD fürs Parken, während an dem näher gelegenen Incline Village Beach, der für Anwohner und Übernachtungsgäste von Incline Village reserviert ist, es 12 USD pro Person kostet (unter Vorlage des Besucherpasses). Sand Harbor Beach (10 USD pro Fahrzeug) war die ganze Zeit über hoffnungslos überfüllt.


Unsere Freunde trainierten mit ihren Fahrrädern, wir gingen spazieren. Ansonsten ließen wir die Seele baumeln, spielten ausgiebig Kniffel und vertrieben uns die Zeit mit??? Kochen!!! Da wir dieses Jahr nur sehr kurz in Deutschland gewesen waren und kaum Gelegenheit hatten zu kochen, holten wir es während des Aufenthaltes am Lake Tahoe nach, unsere Lieblingsgerichte zuzubereiten und zu verzehren. Unsere Freunde haben sich das gerne gefallen lassen 😉

Auf dem Speiseplan standen: Schweinefilet in Sahne-Pfeffer-Soße, Kartoffelsalat mit Würstchen, Hühner-Saté, Butter Chicken, Lasagne, Chili con Carne und - selbstredend - Steaks (zur Abwechslung vom Bison).



Außerdem wurde Chang zum Experten für das Mixen eines Old Fashioned.



Ein Highlight unseres Aufenthaltes am Lake Tahoe war der Wochenendbesuch der drei Kinder unserer Freunde mit den jeweiligen Partnern. Eine der Töchter hatte sich zwei Wochen vorher in Paris verlobt und deshalb hatte Pam ihr lange Jahre aufbewahrtes Hochzeitskleid mit nach Incline Village gebracht, damit Nora es anprobieren und entscheiden konnte, ob sie es bei ihrer für nächstes Jahr geplanten Hochzeit tragen will. Für die Eltern der Braut war es ein sehr emotionaler Moment, aber der zukünftige Ehemann Evan war ganz begeistert von dem Anblick ...

Wir Frauen hatten viel Spaß bei der Anprobe in einem der Schlafzimmer.
Auf dem Weg zur Präsentation im oberen Stockwerk

Die Zeit am Lake Tahoe verging wie im Flug. Wir machten uns auf den Rückweg nach Santa Rosa, wo wir gestern, am letzten Abend vor unserer Abreise nach Singapur, noch bei Monti's, einem Stammlokal unserer Freunde, zu Abend aßen.


Rosafarbene Forelle vom Mt. Lassen - ein neues Geschmackserlebnis
für mich
Heute Abend werden wir von San Francisco aus mit United Airlines Flug Nr. 0001 nach Singapur fliegen. Ein 16,5-Stunden-Flug, der längste meines (bisherigen) Lebens! Mehr davon auf meiner "Singapur"-Blogseite.



Freitag, 10. August 2018

Von Philadelphia nach San Francisco mit American Airlines

Gestern flogen wir von Philadelphia nach San Francisco. Der Flug startete mit einiger Verspätung, da an diesem Morgen in San Francisco Nebel herrschte (low ceilings). Dass wir erst 6 Stunden später landen würde, machte da keinen Unterschied ...

Ansonsten verlief der Flug ereignislos. Selbstredend musste, wie das in den USA mittlerweile üblich ist, das aufgegebene Gepäck extra bezahlt werden (pro Stück 25 USD) und auch wenn man etwas an Bord konsumieren wollte, musste man dafür zahlen.


Trotz des verspäteten Abflugs landeten wir pünktlich in San Francisco. Nachdem wir unser Gepäck eingesammelt hatten, fuhren wir mit dem AirTrain zur Rental Car Station und holten unseren Mietwagen bei Dollar ab.


Wie bei der Anmietung in New York hatten wir auch dieses Mal bei einem deutschen Anbieter gebucht, um die Versicherung schon im Preis eingeschlossen zu haben. Amerikanische Anbieter sind zwar auf den ersten Blick günstiger, aber wenn man die Unfall- und Haftpflichtversicherung dann drauf rechnet, relativiert sich der günstige Preis ganz schnell.

Wir machten uns auf den Weg nach Santa Rosa, wo unsere Freunde leben. Wann immer wir in den USA unterwegs sind, besuchen wir Pam und Bill für ein paar Tage (zuletzt 2016), dieses Mal sollten es ein paar Tage mehr werden, denn die beiden hatten am Lake Tahoe ein Haus gemietet, in dem wir gemeinsam etwas mehr als eine Woche verbringen wollten.

Die Fahrt vom Flughafen nach Santa Rosa war ätzend, die Verkehrsdichte aus San Francisco hinaus in Richtung Norden war enorm. Für die ca. 75 Meilen benötigten wir mehr als 2,5 Stunden. Um nicht noch durch die Innenstadt zu müssen, fuhren wir statt über die Golden Gate Bridge über die Bay Bridge. Die Fahrt aus der Stadt hinaus über eine dieser Brücken ist kostenlos, allerdings mussten wir noch über die Richmond San Rafael Bridge und das kostete 5 USD Maut. (Die Gebühr variiert je nach Wochentag und Uhrzeit.)

Endlich bei unseren Freunden angekommen war es auch schon Zeit fürs Abendessen. Bill hatte den Grill angeworfen, es gab Lachs und Rindersteaks mit Maiskolben und leckerem Salat. Dazu einen guten Rotwein - perfekt!





Sonntag, 7. August 2016

Was in Vegas beginnt, endet in Vegas * (1 von 2)

* in Anlehnung an den berühmt-berüchtigten Spruch: What happens in Vegas, stays in Vegas.


Die Links im Text führen zu meinen ausführlichen Postings zum jeweiligen Stichwort.

Am 3. Juli ging es los – zunächst nach Wiesbaden, wo wir Freunde besuchten. Nicht ganz uneigennützig, denn von dort aus waren es am nächsten Morgen nur noch wenige Kilometer zum Frankfurter Flughafen. Wir hatten die beiden seit 5 Jahren nicht gesehen, also gab es eine Menge zu erzählen!
Wir haben nicht nur viel erzählt, sondern auch viel - und lecker - gegessen.
Und dann war es soweit: Am 4. Juli kamen wir morgens am Flughafen an – und unser Flug war gecancelt! Allerdings erfuhren wir dann am Schalter, dass wir bereits umgebucht waren. Zwar ging es etwas später los, dafür waren wir dann aber früher in Las Vegas, weil wir nur einmal (statt 2 Mal) umsteigen mussten.

Auf dem Weg zum Hotel, dem Stratosphere Tower, konnten wir sogar noch einige Feuerwerke bestaunen, die anlässlich des Unabhängigkeitstages, dem 4. Juli, gezündet wurden. Den ersten Urlaubstag nutzten wir zum Akklimatisieren und um uns das Hotel näher anzuschauen. 



Dann ging es los: Wir machten uns auf den Weg zum Yosemite Nationalpark



Den hatten wir zum ersten Mal im Mai 2005 besucht, damals war aber nur ein kleiner Teil des Parks zugänglich, weil der Winter sich noch nicht verabschiedet hatte. Dieses Mal konnten wir uns zum ersten Mal den östlichen Teil anschauen, wunderschön! 


Weniger schön war dann der uns bereits bekannte Teil des Yosemite NP: Es war so voll, dass wir nach dem Besuch beim Bridalveil Fall aufgegeben haben: Stop-and-go auf der Suche nach einem Parkplatz nervte nach der 2. Runde ums Valley. 


Also ging es weiter in Richtung Santa Rosa. Wir freuten uns schon sehr auf das Wiedersehen mit unseren dortigen Freunden! Da wir unsere Ankunft für 17 Uhr angekündigt hatten (es war Freitag und die beiden müssen ja arbeiten), vertrieben wir uns die Zeit mit einem Abstecher nach Napa

Wir kennen Napa Valley und Sonoma County aus mehreren vorherigen Besuchen, aber das Städtchen Napa war Neuland für uns.


Und dann stand das Wochenende mit unseren Freunden an. Den Freitagabend verbrachten wir bei einem leckeren Steak, gutem Rotwein und einer Flasche Wild Turkey mit vielen Geschichten und viel Gelächter.
Am Samstag ging es dann nach San Francisco: eine der Töchter von unseren Freunden aus Santa Rosa feierte ihren 25. Geburtstag im Mission Dolores Park direkt um die Ecke von der Castro Street. 



Dort trafen wir dann auch noch eine weitere Freundin wieder, die uns 2014 in Thailand besucht hatte. Abendessen gab es dieses Mal im Delfina, ein In-Restaurant in San Francisco, das wirklich gutes Essen serviert!




Am Tag danach dann eine Fahrt durchs Napa Valley mit Besuchen im L‘Auberge du Soleil und im Domain Chandon.


Schon war das Wochenende vorbei und am Montag ging es weiter zum Lake Tahoe



Der See und South Lake Tahoe, wo wir wohnten, haben viel alpinen Flair. Ich konnte Chang zu einer Bootsfahrt überreden und so genossen wir einen Tag auf dem Wasser. 



Auch andere mögen es, den Tag auf dem See zu verbringen :-)
Weiter ging es nach Elko. Zuvor stoppten wir jedoch noch in Lovelock, wobei wir unbeabsichtigt eine Menge Country-Feeling abbekamen, denn unser Navigationssystem schickte uns zunächst einmal ins Farmland.


Wie auch immer: Wir brachten unser Liebesschloss im Stadtpark an, aßen eine Kleinigkeit und fuhren weiter. 



In Elko besuchten wir dann das berühmte Star Hotel, der Picon Punch und das Filet Mignon haben dem Etablissement zu seinem Ruf verholfen. Wir gönnten uns beides! 



Auf dem Weg zum Yellowstone Nationalpark übernachteten wir noch einmal in Idaho Falls und bevor wir dort ankamen, machten wir noch einen lohnenswerten Abstecher zu den Craters of the Moon. 

Durch den Grand Teton Nationalpark erreichten wir schließlich den Yellowstone Nationalpark – der Old Faithful stand schon immer auf meiner Bucket List, jetzt war es endlich soweit! Wir hatten mit viel Glück eine Übernachtung im Park buchen können, normalerweise ist dort alles schon ein Jahr im Voraus ausgebucht. 


Die uns zur Verfügung stehende Zeit war trotzdem viel zu knapp! Hier die ersten Eindrücke – Fortsetzung folgt!