Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!

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Donnerstag, 23. Juni 2022

Mit dem Helikopter zum Grand Canyon

Bereits 2014, als wir die USA von Ost nach West durchquerten, hatten wir einen Helikopterflug über den südlichen Teil des Grand Canyons gemacht. (Damals bloggte ich noch nicht, aber hier geht es zu dem Teil meines Reiseberichtes, in dem ich u.a. über den Flug schreibe.)


Gestern machten wir einen Ausflug zum West Rim - per Helikopter. Es war ein tolles Erlebnis, insbesondere die Landung! 2014 war eine Landung am South Rim nicht möglich, aber der Veranstalter, bei dem wir dieses Mal gebucht hatten (Papillon GC Flight), hat eine Vereinbarung mit den Hualapai-Indianern, denen das Land gehört und die auch den Skywalk unterhalten. Letzteren besuchten wir allerdings nicht. 

Mittags wurden wir vor unserem Hotel abgeholt und per Bus nach Boulder City gebracht. Nachdem wir gewogen worden waren und ein Briefing erhalten hatten, ging es los.

Unser Pilot hieß Jeremy.
Wir flogen über den Lake Mead und den Hoover Dam und dann lag der Grand Canyon unter uns.



Hier zwei Video-Clips:



Nachdem wir uns sattgesehen hatten, gab es noch ein kleines Picknick, bevor wir dann wieder zurück nach Boulder City flogen.


Insgesamt waren wir 4,5 Stunden unterwegs, davon 1 Stunde im Helikopter. Pro Person zahlten wir 498 USD für das Paket.



Samstag, 6. Juli 2019

Zusammenfassung: Hawai'i 2019

Insgesamt hatten wir 15 Übernachtungen auf Hawai'i, sieben davon auf Oahu, wo wir zusammen mit unseren Freunden aus Kalifornien unterwegs waren, und jeweils vier auf Kauai und Maui.

Die Küste Molokais (beim Helikopter-Rundflug fotografiert)
Hier der Überblick über meine Postings zu unserem Hawai'i-Aufenthalt:

Oahu

Unterkunft - Honolulu - Waikiki

North Shore (Turtle Beach und Weimea Valley)

Pearl Harbor - Flohmarkt - Dole Plantage u.a.

Byodo-In-Tempel

Blow Hole und Hanauma Bay

Haleiwa

Kauai

Anreise

Spouting Horn und Tree Tunnel

Na Pali Coast und Russisches Fort 

Fahrt nach Hanalai

Maui

Road to Hana

Helikopter-Rundflug (Molokai und der Norden von Maui)

Am Strand

Byodo-In Tempel auf Oahu


Sonntag, 30. Juni 2019

Maui, Tag 3: Helikopter-Ausflug in den Jurassic Park

Gestern hatten wir einen Helikopter-Rundflug gebucht. Wir starteten vom Heliport am Flughafen von Kahului und flogen zunächst zur Nachbarinsel Molokai. Auf dem Rückweg sahen wir uns noch das Ioa Valley in den West Maui Mountains von oben an.

BTW: Molokai's Küste wurde im Intro von Jurassic Park 3 als "Isla Sorna" im Westen von Costa Rica vorgestellt.



Auf Kauai, der Garteninsel, hatten wir wegen des durchweg schlechten Wetters keinen Rundflug gemacht, denn bei den Preisen, die für solche Flüge aufgerufen werden (pP 340 USD auf Kauai, 318 USD auf Maui), wollten wir natürlich auch etwas sehen.

Und wir sahen viel! Aber schaut selbst (die Aufnahmen entstanden alle durch das Helikopter-Fenster, insofern bitte ich die Spiegelungen zu entschuldigen):


Das folgende Video dauert 21 Sekunden:





Zurück nach Maui:




Der Flug dauerte 55 Minuten. Ein Erlebnis!

Die Erde hat uns wieder.

An unserem letzten Tag auf Maui besuchten wir den Strand.


Samstag, 29. Juni 2019

Maui, Tag 2: Road to Hana

Gestern war es soweit: Wir machten uns auf den Weg, um die "Road to Hana" zu bewältigen, fast ein Muss für jeden Maui-Besucher.


Die Straße erstreckt sich über 48 Meilen (manche sagen 52) entlang der Ostküste der Insel. Die ersten Meilen bis zu den Twin Falls sind okay, aber dann geht es zur Sache: 54 Brücken (manche sagen 59), fast alle einspurig (One Lane Bridge) und jede Menge Haarnadelkurven (insgesamt 620) erwarten euch! Ganz ehrlich, ich habe nicht mitgezählt, aber es waren sehr viele Brücken und sehr viele Kurven.



Noch bevor wir die Twin Falls erreichten, hielten wir kurz hinter Paia, einem kleinen Touristenstädtchen entlang der Route, an einem Lookout des Ho'okipa Beach Parks. Von dort aus konnten wir endlich einmal Surfer in Aktion beobachten (die eigentliche Saison ist von November bis März, im Winter gibt es die besseren Wellen).


Die Twin Falls selber waren jetzt nicht unbedingt spektakulär. Aber es herrschte viel Betrieb. Es gab jede Menge Besucher, die sich häuslich niedergelassen hatten, so mit Piknik-Tisch und Stühlen und großem Cooler, und viele, die in einem der Teiche unterhalb der beiden Wasserfälle badeten. Auf Hawai'i springt man gerne von Brücken in Flüsse oder auch schon mal von einem Wasserfall aus in den darunterliegenden Teich. So auch hier. Seit jeher gilt das als ein Beweis der Männlichkeit, allerdings ist es heutzutage vielerorts verboten - und mittlerweile machen auch Frauen bei dieser Art von "Mutprobe" mit.

Der untere Wasserfall liegt nur 3 min.
von der Straße entfernt.

Zum oberen Wasserfall läuft man ca.
10 min.



















Am Eingang zu den Twin Falls
Auf den Halt beim "Garden of Eden" verzichteten wir. Ich hatte gelesen, dass das ebenfalls entlang der Road to Hana gelegene Keanae Arboretum genauso schön und kostenlos (!) sei. (Der "Garden of Eden" kostet 15 USD Eintritt pP.)

Deshalb ging es für uns erst einmal weiter zum Pua'a Kaa State Wayside Park. Auch hier gibt es einen Wasserfall, der mehrere Kaskaden bildet und dessen Teiche zum Baden einladen.

Der obere Wasserfall ist in ein paar Minuten bequem über eine Treppe
von der Straße aus zu erreichen. Wie man sieht, sind wir nicht alleine unterwegs.
Um den unteren Wasserfall zu erreichen, muss man vom Parkplatz aus über
eine One Lane Bridge und die Straße überqueren.
Nach dem kurzen Aufenthalt am Pua'a Kaa Park schlängelten wir uns weiter in Richtung Hana.

Einer von vielen Wasserfällen direkt an der Straße
Auch hier wird gesprungen ...
Als Nächstes stoppten wir an der "Hana Lava Tube", eine Formation, die sich vor ca. 960 Jahren bildete. Flüssige Lava wurde ausgespien und floss in Richtung Ozean. Während die Oberfläche sich verhärtete und eine Kruste bildete, floss die Lava noch 2 Jahre weiter und zurück blieb eine Art Tunnel mit interessanten Formationen, die man heute für 12,50 USD erkunden kann (Stand: Juli 2019, im Preis enthalten ist das Ausleihen einer Taschenlampe).

Eingang zur Lava-Röhre

Nach erfolgreicher Erkundung
(In der Röhre selber gibt es kein Restlicht, im
Hintergrund ist schon die Treppe nach oben zu erkennen.)
Der Weg durch die Höhle ist gut zu bewältigen, die Temperatur ist angenehm, allerdings tropft es ständig von der Decke 😉

Nun waren wir fast in Hana angelangt. Die Straße ist durchweg geteert, aber aufgrund der vielen Kurven und des ständigen Lichtwechsels Sonne / Schatten / Sonne wirklich eine Herausforderung für jeden Autofahrern. Wir hatten Glück, dass kaum Verkehr herrschte. So brauchten wir für die ca. 48 Meilen bis Hana (reine Fahrtzeit, ohne Besichtigungen) "nur" 3 Stunden.


In Hana angelangt schauten wir uns zunächst den Hana Bay Beach Park an.



Am Ortsausgang von Hana stehen jede Menge Food Trucks, die Pizza, Burger, thailändisches Essen, Shaved Ice usw. anbieten. Nachdem wir uns mit einem Cheese Burger gestärkt hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Der Weg ist das Ziel.



Manchmal liest man, dass die "Road to Hana" erst in Kaupo endet, andere fahren von dort aus auf der Schotterpiste noch weiter, um wirklich eine "Umrundung" des südlichen Teils vom Maui zu machen. Das wäre mit unserem Mietwagen gar nicht möglich gewesen, man braucht für diesen Teil der Strecke nämlich Allradantrieb.


Auch war es bereits nach 14 Uhr und wir wollten uns noch das Keanae Arboretum anschauen (etwa auf halber Strecke gelegen). Dort hatten wir auf der Hinfahrt keinen Parkplatz bekommen. Sonnenuntergang war zwar erst kurz nach 19 Uhr, aber wir hatten nicht vor, das Risiko einzugehen, im Dunkeln auf dieser Straße unterwegs zu sein.

Gleich am Eingang zum Arboretum
Gegen 18:00 Uhr waren wir wieder in Kihei. An diesem Abend probierten wir ein indisches Restaurant in unserer Nachbarschaft aus, das Kamana Kitchen. Wirklich empfehlenswert und die Preise sind nicht abgehoben!

Am nächsten Tag war es dann soweit: Wir machten einen Helikopter-Rundflug! Mehr darüber hier.




Mittwoch, 26. Juni 2019

Kauai - Der nasseste Platz auf der Erde

"The wettest place on earth" - solche Schilder sieht man auf Kauai an jeder Ecke - und unserer Erfahrung nach stimmt diese Aussage: Wir hatten 4 Tage Regen (mit nur ganz kurzen Unterbrechungen zwischendurch). So hatten wir uns das nicht gedacht!

Der geplante Hubschrauberrundflug über die "Garteninsel" fiel für uns somit ins Wasser, wortwörtlich. Denn bei Regen und dickem Nebel kann man die Aussicht nicht wirklich genießen und die Preise für die Rundflüge sind heftig, da verzichteten wir lieber und beschlossen, den Flug auf Maui zu machen.

Allerdings hielt uns das Wetter nicht davon ab, die Insel zu erkunden. Gleich nach der Ankunft legten wir los!

Da der Check-In für unsere Airbnb-Unterkunft am Popui-Beach ("Strand der brechenden Wellen") erst nach 15 Uhr war, fuhren wir erst einmal zum nahegelegenen "Spouting Horn". Dort haben die starken Wellen entlang der Küste die Lava erodiert und dadurch enge Öffnungen in den Felsen geschaffen. Das Spouting Horn ist eine dieser Öffnungen. Jede Welle drückt sich durch diese Öffnung und es kann bis zu 15 m hohe Fontänen geben. (Auf Oahu hatten wir das Blow Hole besucht, dabei handelt es sich um das gleiche Phänomen.)


Auf dem Weg zum Popui-Beach fuhren wir übrigens durch den sog. Tree Tunnel, eine Allee aus Eukalyptus-Bäumen, die im Jahr 1911 aus Australien eingeführt und u.a. entlang der Maluhia Road gepflanzt wurden, wo sie auf ca. einer Meile ein grünes Blätterdach bilden und eine fast verwunschene Atmosphäre erzeugen.

Diese Strecke fuhren wir während unseres Aufenthaltes auf Kauai mehrmals und immer sagte ich mir, dass ich bei besserem Wetter ein Foto machen wolle - nur kam es nie zu "besserem" Wetter, deshalb entstand das folgende Foto an unserem letzten Tag und ist nicht ganz so toll, aber ich wollte es euch nicht vorenthalten.


Spouting Horn und Tree Tunnel - das war genug Programm für diesen ersten Tag. Nach dem Check-In kauften wir Vorräte ein und machten es uns mit einem Buch in unserer Unterkunft bequem (und ich nutzte die Zeit zusätzlich, um an meinem Blog zu arbeiten 😀).

Was wir sonst noch auf Kauai unternommen haben, könnt ihr hier nachlesen.