Bei unserem letzten Besuch in Las Vegas sahen wir uns die Blue Man Group an, weil die praktischerweise im Luxor auftrat, wo wir auch unsere Zimmer gebucht hatten. (Das ist auch heute, nach immerhin drei Jahren, noch so.)
Dieses Mal buchten wir unsere Zimmer im Treasure Island, weil dort der Cirque du Soleil mit der Show "Mystère" auftritt. Diese Show wollten wir unbedingt sehen und wir mögen es halt bequem 😉
Hier der Link zu einem Trailer der Show. Wirklich "awesome"!
Seit 1993 läuft die Show im Treasure Island - Ende nicht absehbar. Das Theater, in dem das Spektakel stattfindet, wurde eigens dafür gebaut.
Athleten, Akrobaten, Musiker, Sängerinnen - in Szene gesetzt mit Hilfe von Beleuchtungseffekten, die dem Ganzen eine surrealistische Atmosphäre verleihen - erzählen in dieser grandiosen Aufführung mit jeder Menge Wow-Momenten die Geschichte des Lebens an sich:
Hindernisse, die
überwunden werden wollen, auch wenn dafür Anstrengungen nötig sind.
Hilfe, die man braucht und die angenommen werden muss, wenn man ein Ziel
erreichen will. Triumph, schiere Lebensfreude, Selbstverwirklichung, Zusammenkommen, Trennung und eine Schnecke mit Namen Alice, die während der Show ständig wächst.
Okay, was die Schnecke sollte, habe ich nicht verstanden. Und als eher lästig habe ich die Comic-Einlagen durch einen Pausenclown und ein dickes Baby empfunden. Aber wie gesagt: Alles in allem eine tolle Show!
Die japanischen Taiko-Trommeln am Ende der Show, die alle Akteure noch einmal auf die Bühne rufen, stehen ein letztes Mal für den Rhythmus des Lebens. Die größte davon (1,80 m hoch, 4,6 m lang, 500 kg schwer) wurde vor Fertigstellung des Baus in das Theater gebracht und muss dort bleiben, weil keine Tür groß genug ist, um sie ggf. abtransportieren zu können.
Nach 90 Minuten war die Show zu Ende - und es waren 90 Minuten, die sich gelohnt haben!
Wir hatten Sitzplätze der Kategorie B und zahlten pro Person 102 USD.
+++++
Cirque du Soleil ist ein ursprünglich kanadisches Unternehmen, das 1984 von Straßenkünstlern ins Leben gerufen wurde. Das Unternehmen expandierte in den 1990ern sehr stark, hatte dann aber wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde deshalb 2013 an ein amerikanisches Investorenkonsortium verkauft. Heute arbeiten weltweit über 5000 Mitarbeiter für Cirque du Soleil.
Meine Reiseberichte und mein Reisetagebuch für Urlaube in den USA und den Amerikas / Travel blog and diary for USA and the Americas
Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!
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Donnerstag, 18. Juli 2019
Samstag, 13. August 2016
Was in Vegas beginnt, endet in Vegas. * (2 von 2)
* in Anlehnung an den berühmt-berüchtigten Spruch: What happens in Vegas, stays in Vegas.
Die Links im Text führen zu meinen ausführlichen Postings zum jeweiligen Stichwort.
Wir übernachteten im Yellowstone Nationalpark in der Roosevelt Lodge in einer sog. Roughrider Cabin, d.h. in einer einfachen Blockhütte mit Holzofen (nachts sinken auch im Sommer die Temperaturen z.T. unter den Gefrierpunkt) und Toiletten- und Duschanlage in ca. 50 m Entfernung.
Die Links im Text führen zu meinen ausführlichen Postings zum jeweiligen Stichwort.
Wir übernachteten im Yellowstone Nationalpark in der Roosevelt Lodge in einer sog. Roughrider Cabin, d.h. in einer einfachen Blockhütte mit Holzofen (nachts sinken auch im Sommer die Temperaturen z.T. unter den Gefrierpunkt) und Toiletten- und Duschanlage in ca. 50 m Entfernung.
Aber es war es wert, denn unsere
Zeit im Park war knapp bemessen. Er ist in etwa so groß wie Korsika und das
erkundet man ja auch nicht in 1,5 Tagen!
Außer dem
Old Faithful haben wir aber trotz der knappen Zeit noch einiges anschauen
können: Neben diversen Geysiren, Schlammlöchern und Wasserfällen hatten wir
auch das Glück, Bisons, Wapitis, Elche, einen Kojoten und eine Menge
Eichhörnchen zu sichten.
Die nächste Station war Cody, die Stadt von Buffalo Bill.
Bereits bei der Planung stand fest: Hier besuchen wir ein Rodeo. Wilder Westen,
here we come!
Noch ein Besuch im Museum of the West und weiter ging es
zum nächsten Highlight: Der Besuch des Mt. Rushmore. Unterwegs kamen wir noch
durch eine wirklich interessante Landschaft: den Bighorn National Forest.
Der Mt. Rushmore war dann doch nicht ganz so spektakulär
wie gedacht, aber er ist ein Stück Amerika, deshalb war er den Umweg wert!
Von hier aus ging es dann weiter nach Salt Lake City,
die Hauptstadt Utahs und zentraler Sitz der Kirche Jesu Christi der Heiligen
der Letzten Tage, sprich der Mormonen.
Außer dem Temple Square sahen wir nicht viel von der
Stadt, denn wir wollten unbedingt auch noch zum Great Salt Lake.
Weiter
ging es zum Arches Nationalpark, der berühmt ist für die Steinbögen, die sich
gebildet haben, vergehen und auch heute noch neu bilden. Wunderschön! Die Natur
hat hier ein Lehrbuch für alle geschrieben, man muss einfach nur an den Formationen
vorbeifahren.
Auch im
Bryce Canyon, dem Feenland, kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Jeder
Aussichtspunkt bietet einen neuen, spektakulären Ausblick auf die legendären
Hoodoos, die versteinerten „bösen Leute“ aus der Vorzeit.
Fast waren
wir jetzt schon am Ende unserer Reise angelangt, denn der nächste Stopp sollte
schon wieder in Las Vegas sein. Auf dem Weg dorthin „streiften“ wir aber noch
den Zion Nationalpark. Hier rücken einem die Felsformationen richtig auf die
Pelle, nichts für Leute mit Platzangst!
In Las
Vegas hatten wir noch einen ganzen Tag zur Verfügung. Was tun? Chang hatte
bislang schon rund 6.550 km gefahren, 1.050 km mehr als wir ursprünglich
geplant hatten, da kam es ihm auf weitere 150 km nicht an: Also fuhren wir noch zur Hoover Talsperre. Wer Superman, Transformers oder Hitchcock’s „Sabotage“
gesehen hat, kennt den Hoover Dam. Es war brechend voll und unglaublich heiß:
Das Thermometer kletterte auf 124°F, das sind über 51°C!
Und der
allerletzte Programmpunkt auf unserem diesjährigen Road Trip 2016 durch die USA
war der Besuch einer Show in Las Vegas. Gleich nach dem Besuch bei Gallagher’s
wohlgemerkt.
Las Vegas
und Show – das gehört zusammen. Es ist kaum zu fassen, wie viele Shows zur
Auswahl stehen. Wir entschieden uns aus Bequemlichkeit für eine Vorstellung der Blue Man Group, denn die fand in unserem Hotel, dem Luxor, statt, sodass wir
nur den Aufzug, pardon, den Inclinator, nach unten nehmen mussten. (Die
Inclinatoren sind spezielle Aufzüge, die in einem 39°-Winkel in den Schenkeln
der Pyramide hoch- und runterfahren.)
Wir haben
in den 3,5 Wochen so viel gesehen! Es wird wohl eine Weile dauern, bis sich die
Eindrücke gesetzt haben. Eigentlich war die Zeit viel zu kurz für unser
strammes Programm.
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#Arches NP,
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#Zion NP
Freitag, 29. Juli 2016
It's ... SHOWTIME!
Ein Aufenthalt in Las Vegas ohne den Besuch einer Show - das geht nicht! An unserem letzten Abend stand deshalb eine Show an. Nur: In Las Vegas hat man die Qual der Wahl.
Um einen kurzen Eindruck zu gewinnen, was alles im Angebot ist, hier ein Link zu einem der vielen Ticketverkäufer. Wenn man sich für eine Show entschieden hat, sollte man aber wenn irgend möglich direkt am Box Office des Hotels kaufen, man spart dadurch durchaus schon mal 20 Dollar.
Eigentlich wollten wir ja zu einer Vorstellung des Cirque du Soleil, davon laufen derzeit gleich fünf in Las Vegas: "O" im Bellagio, "Mystère" im Treasure Island, "Zumanity" im New York New York, "Love" im Mirage und "Ka" im MGM Grand. Ich sag's ja: Die Qual der Wahl.
Bei uns siegte die Faulheit: Wir entschieden uns für die Blue Man Group, denn die tritt im Luxor auf. (Der Link führt zu einem kurzen Ausschnitt aus dem Programm vom vorigen Jahr im Monte Carlo, das aber das gleiche ist, was derzeit im Luxor läuft.)
Wir brauchten also nur den Aufzug bzw. den Inclinator :-) nehmen und schon waren wir da!
Fotografieren ist während der Show übrigens verboten. Die Fotos stammen von der Seite des Hotels.
Da wir am nächsten Morgen, dem 28. Juli, früh aufstehen mussten (unser Rückflug nach Frankfurt sollte um 08:00 Uhr gehen), kauften wir Tickets für die Show um 19:00 Uhr. Sie war übrigens ausverkauft. Also: Frühzeitig die Tickets besorgen, wenn man noch einigermaßen gute Plätze bekommen will. Zwar heißt es in der Werbung, dass es Tickets ab 59 $ gäbe, aber mit Steuern und Gebühren geht nichts unter 79 $, selbst wenn man irgendwelche Coupons hat.
Wie war es? Sowohl Chang als auch ich verließen das Theater mit gemischten Gefühlen. Wir hatten uns mehr versprochen. Die Acts, bei denen die drei blauen Männer zu irgendwelchen Trommelstöcken oder ersatzweise auch zu Küchenwerkzeugen greifen, sind wirklich mitreißend: Leidenschaft, Lebendigkeit, Wow-Effekte.
Aber leider machen Acts, in denen die drei das Publikum bespaßen, etwa die Hälfte der Show aus, und die sind eher langweilig.
Andererseits haben wir beide schon immer mal die Blue Man Group sehen wollen ... Also waren wir alles in allem nicht unzufrieden mit der von uns getroffenen Wahl.
Um einen kurzen Eindruck zu gewinnen, was alles im Angebot ist, hier ein Link zu einem der vielen Ticketverkäufer. Wenn man sich für eine Show entschieden hat, sollte man aber wenn irgend möglich direkt am Box Office des Hotels kaufen, man spart dadurch durchaus schon mal 20 Dollar.
Eigentlich wollten wir ja zu einer Vorstellung des Cirque du Soleil, davon laufen derzeit gleich fünf in Las Vegas: "O" im Bellagio, "Mystère" im Treasure Island, "Zumanity" im New York New York, "Love" im Mirage und "Ka" im MGM Grand. Ich sag's ja: Die Qual der Wahl.
Bei uns siegte die Faulheit: Wir entschieden uns für die Blue Man Group, denn die tritt im Luxor auf. (Der Link führt zu einem kurzen Ausschnitt aus dem Programm vom vorigen Jahr im Monte Carlo, das aber das gleiche ist, was derzeit im Luxor läuft.)
Wir brauchten also nur den Aufzug bzw. den Inclinator :-) nehmen und schon waren wir da!
Fotografieren ist während der Show übrigens verboten. Die Fotos stammen von der Seite des Hotels.
Da wir am nächsten Morgen, dem 28. Juli, früh aufstehen mussten (unser Rückflug nach Frankfurt sollte um 08:00 Uhr gehen), kauften wir Tickets für die Show um 19:00 Uhr. Sie war übrigens ausverkauft. Also: Frühzeitig die Tickets besorgen, wenn man noch einigermaßen gute Plätze bekommen will. Zwar heißt es in der Werbung, dass es Tickets ab 59 $ gäbe, aber mit Steuern und Gebühren geht nichts unter 79 $, selbst wenn man irgendwelche Coupons hat.
Wie war es? Sowohl Chang als auch ich verließen das Theater mit gemischten Gefühlen. Wir hatten uns mehr versprochen. Die Acts, bei denen die drei blauen Männer zu irgendwelchen Trommelstöcken oder ersatzweise auch zu Küchenwerkzeugen greifen, sind wirklich mitreißend: Leidenschaft, Lebendigkeit, Wow-Effekte.
Aber leider machen Acts, in denen die drei das Publikum bespaßen, etwa die Hälfte der Show aus, und die sind eher langweilig.
Andererseits haben wir beide schon immer mal die Blue Man Group sehen wollen ... Also waren wir alles in allem nicht unzufrieden mit der von uns getroffenen Wahl.
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