Von den Amerikas kenne ich am besten die USA. Mit weitem Abstand folgt Kanada. Bahamas, Mexiko, die Dominikanische Republik habe ich beruflich oder im Urlaub besucht. Noch gibt es für mich viel zu entdecken auf diesem faszinierenden Kontinent! / When it comes to the Americas I know best the USA, followed by parts of Canada. Some short trips to the Bahamas or Mexico either for business purposes or for vacation do not make me an expert. There is so much left for me to discover!

.

Freitag, 22. Juli 2016

Mount Rushmore

Am Morgen des 19. Juli machten wir uns zeitig auf den Weg. Der Tag sah den Besuch des Mount Rushmore vor, die Übernachtung war in Casper gebucht.


Der Eintritt zum Mount Rushmore National Memorial ist übrigens kostenlos, aber es werden 11 Dollar Parkgebühr erhoben.

Im Vorfeld hatten uns einige Bekannte abgeraten: Der Mount Rushmore ist den Umweg nicht wert, er ist gar nicht so spektakulär. Aber wir wollten hin, denn irgendwie ist er ein Stück Amerika. Und wir sind froh, dass wir da waren!


Man sollte sich unbedingt den Film über die Entstehungsgeschichte anschauen. Er ist sehr informativ, allerdings wird da nichts über die Probleme mit den Lakota-Indianern (ein Unterstamm der Sioux) berichtet, die die Black Hills, Paha Sapa, als heiliges Land betrachten und für die dieses Monument eine Provokation darstellt, da es ihren Heiligen Berg, 6 Großväter, entweiht.


Das Monument, das als Protest von den Indianern seit 1948 am Crazy Horse Mountain gebaut wird, ist bei diesen auch nicht unumstritten. Wir fuhren nicht hin, aber hier ein Foto von der Website der Stiftung, die sich um den Bau des Memorials kümmert.


Da wir am Morgen auf das Frühstück verzichtet hatten, hielten wir hinter Mount Rushmore in einem kleinen Städtchen mit Namen Custer.  Da es kurz vor 13 Uhr war, hatten sich vor einigen Restaurants oder Diners bereits Warteschlangen gebildet, ein Phänomen, das uns auf unserem Road Trip dieses Mal häufig aufgefallen ist.

Und das ging ja gar nicht, wir hatten schließlich Hunger. Ein relativ leeres Restaurant ohne Schlange davor fiel uns ins Auge: Das Custer Corrals Family Buffet. Erst waren wir skeptisch, von wegen Büffet und so, aber kaum hatten wir das Restaurant betreten, waren wir verblüfft über die Atmosphäre, die dort herrschte. Das Personal war motiviert, hilfsbereit, freundlich und das Essen war liebevoll angerichtet, frisch, reichlich und schmackhaft. Nachdem wir aufgegessen hatten, kam unser Kellner noch mit einem Tablett vorbei, auf dem sich Teller mit diversen Kuchen und Süßspeisen befanden. Wir waren so satt, dass wir passen mussten.

 

Ich habe mich dann kurz mit dem Manager unterhalten: Die Eröffnung war vor 2 Wochen, es gibt noch nicht einmal eine Website. Ich wünsche dem jungen Team viel Erfolg!

Weiter ging es in Richtung Casper, unser Ziel für den heutigen Tag. Auch von Casper haben wir (wie von Rapid City vorher) nicht viel gesehen, wir haben hier lediglich übernachtet. Unsere nächste Station sollte Salt Lake City sein.






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen